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Radfahren in den Dolomiten: Heinfels trifft Pragser Wildsee. Die Dolomiten-Route, die auch Dich zum Schweigen bringt.

  • steinwandtermanuel
  • 14. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

🚵‍♂️ Distanz: 36 km

⏱️ Fahrzeit: ca 2,20h

⬆️ Höhenmeter aufwärts: 566m

⛰️ Höchster Punkt: 1514m

🟢 Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll


Wer Radfahren in den Dolomiten liebt, findet hier eine Tour, die sowohl landschaftlich als auch fahrtechnisch einiges zu bieten hat. Die Strecke von Heinfels 4 Eck bis zum Pragser Wildsee ist ein echtes Highlight für alle, die Südtirol und Osttirol auf zwei Rädern erkunden wollen. Mit rund 36 Kilometern, etwa 566 Höhenmetern aufwärts und einer Gesamthöhe von knapp 1.514 Metern ist die Tour anspruchsvoll, aber machbar – vorausgesetzt, man hat ein bisschen Kondition und Spaß an Steigungen.



Weitwinkelaufnahme des asphaltierten Radwegs durch das Praggsertal
Auf dem Weg zum Pragser Wildsee


Startpunkt und erste Kilometer: Heinfels 4 Eck bis Toblach


Die Tour beginnt am bekannten Heinfels 4 Eck, einem Knotenpunkt, der sich gut als Treffpunkt eignet. Von hier aus führt der Weg zunächst gemütlich auf einem asphaltierten Radweg Richtung Toblach. Die ersten Kilometer sind ideal, um sich warmzufahren und die frische Bergluft zu genießen.


Ein wichtiger Tipp für alle, die Radfahren in den Dolomiten ernst nehmen: In Toblach am Bahnhof neben dem Radweg gibt es einen Brunnen zum Wasserfüllen. Gerade an heißen Tagen ist das eine willkommene Gelegenheit, die Trinkflaschen aufzufüllen und sich für die kommenden Anstiege zu stärken.


Weiterfahrt nach Niederdorf: Asphalt und Wasserstationen


Nach Toblach geht es weiter auf dem asphaltierten Radweg bis nach Niederdorf. Auch hier findet man einen weiteren Brunnen, der sich perfekt für eine kurze Pause eignet. Die Strecke bleibt angenehm zu fahren, mit moderaten Steigungen und einer tollen Aussicht auf die umliegenden Berge.


Das Radfahren Südtirol und Osttirol zeigt sich hier von seiner besten Seite: gut ausgebaute Wege, klare Beschilderung und immer wieder kleine Highlights am Wegesrand.


Das Pragsertal erreichen


Ab Niederdorf führt der Radweg weiter ins Pragsertal. Bis hierhin bleibt der Weg komplett asphaltiert und gut befahrbar für Rennradfahrer. Wer mit dem Rennrad unterwegs ist, kann also entspannt die Landschaft genießen, ohne sich Sorgen um den Untergrund zu machen.


Ab Schmieden führt der Weg dann auf die Hauptstraße. Für Gravel, MTB und E-Bike Fahrer führt aber nach kurzer Strecke wieder ein Radweg links weiter bergauf. Rannradfahrer sollten auf der Straße bleiben, da der Radweg hauptsächlich aus Schotter besteht.



Der letzte Abschnitt: Anspruchsvolle Steigung zum Pragser Wildsee


Das letzte Stück der Strecke ist nichts für schwache Beine. Mit einer Steigung von etwa 12 Prozent geht es ordentlich bergauf. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, und man merkt schnell, wer die Tour wirklich ernst nimmt.


Der Verkehr nimmt im Sommer zu, besonders am Nachmittag. Viele Autos und einige Busse teilen sich die Straße, was Rennradfahrern etwas Geduld abverlangt. Trotzdem lohnt sich die Mühe: Der Pragser Wildsee ist ein echtes Juwel und belohnt mit einer atemberaubenden Kulisse.



Nahaufnahme des Praggser Wildsees mit Bergkulisse im Hintergrund
Pragser Wildsee im Frühling


Tipps für die Tour und Fazit


  • Wasser auffüllen: Nutzt die Brunnen in Toblacher Bahnhof, Niederndorf und Schmieden, um gut hydriert zu bleiben.

  • Fahrtechnik anpassen: Rennradfahrer sollten ab Schmieden auf die Straße wechseln, Gravel- und MTB-Fahrer können den Schotterweg nutzen.

  • Verkehr beachten: Im Sommer ist mit mehr Verkehr zu rechnen, besonders am Nachmittag.

  • Kondition mitbringen: Die letzten 12 Prozent Steigung fordern Kraft und Ausdauer.



 
 
 

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